Berufsorientierung an Bayerischen Mittelschulen
16.02.2012Gezielte Förderung guter Projekte auch in Aschaffenburg weiterhin möglich
München/Aschaffenburg, 16.02.12. Heute wurden im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags Anträge auch zum Thema "Berufsorientierung" an Bayerischen Mittelschulen beraten.
Mittel bleiben auf gleicher Höhe
In den Jahren 2010/2011 konnten mit 6.550 Mio. € Projekte im Bereich der Berufsorientierung an Schulen durch den Freistaat unterstützt werden. Dies wird im Haushalt beibehalten, mit dem Unterschied der Aufsplittung in einen Teil von 500.000 € für Projekte an Förderschulen und 6.050.000 € für die Mittelschulen.
Ausrichtung auf Qualität der Projekte
Seit letztem Jahr gibt es eine neue Praxis der Mittelvergabe. Nicht mehr Einzelprojekte unterschiedlichster Art werden gefördert und einzeln entschieden. Vielmehr werden Module erarbeitet und ausgeschrieben, um die sich Schulen bewerben können. Dies geschieht mit dem Hintergrund der Qualitätssicherung der Projekte. "Gute und Erfolgreiche Projekte werden für viele Schulen zugänglich, um so die bestmögliche Förderung zu erreichen. Wir fokussieren uns an dieser Stelle auf gut funktionierende Modelle."
Schönbergschule liegt gut im Rennen
Als besonders positiv wurde in den vergangenen Wochen vor allem das Projekt "Pluspunkte" der Schönbergschule in Aschaffenburg wahrgenommen. "Natürlich bin ich als Aschaffenburger Abgeordneter daran interessiert, dass die guten Projekte bei uns vor Ort weiterlaufen.", führt Klein weiter aus. Das Projekt Pluspunkte und eine Weiterentwicklungen in der "Zusammenarbeit örtlicher Betriebe und Schule" (ZÖBUS) sind hervorragend geeignet, um direkte und praktische Erfahrungen der jungen Menschen und der Berufswelt auszutauschen. Aktuell bewirbt sich die Schönbergschule um ein neues Modul.
Weitere, zusätzliche Mittel im Landeshaushalt sind an dieser Stelle nicht nötig.