Energiekonzept am Bayerischen Untermain
06.12.2011FDP zum integrierten Energie- und Klimakonzept bayerischen Untermain:
FDP fordert Energiepakt am bayerischen Untermain
FDP fordert Energiepakt am bayerischen Untermain
Die FDP will die Energiewende konstruktiv und im Dialog begleiten. Deshalb haben wir ein Eckpunktepapier erarbeitet, dass auf unserer Internetseite (http://www.fdp-aschaffenburg-stadt.de/team/) abrufbar ist. Wir wollen das Mögliche vor Ort zur Energiewende beitragen. Dabei darf die Stadt und die Stadtwerke jedoch nicht finanziell überfordert werden.
Unsere Vorschläge thematisieren den Netzausbau innerhalb der Stadtgrenzen und die energetische Sanierung der städtischen Gebäude. Wir setzen auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Stadtwerken, der Aschaffenburger Hochschule, den ortsansässigen Unternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern. Wir wollen einen Pakt mit den Unternehmen zur Umsetzung der Energiewende schließen. Unternehmen, die sich bewusst an der Energiewende beteiligen, sollen sich mit einem Logo präsentieren dürfen. Wir fordern ein gemeinsames Vorgehen am bayerischen Untermain. Die Standortsuche von Windrädern und Photovoltaikanlage muss koordiniert werden. Die Regionalplanung muss hierzu geeignete Flächen ausweisen. Ziel soll es sein, einen möglichst hohen Anteil unseres Stromverbrauchs in der Region zu produzieren. Darüber hinaus fordern wir einen Umstieg bei der Straßenbeleuchtung auf LED Leuchttechnik sowie die Wärme- und Energieerzeugung aus Abwasser.
Die Stromnetze sind ursprünglich als reine Verteilernetze angelegt worden. Laut einer Studie des Verbandes kommunaler Unternehmen beträgt der Investitionsbedarf 25 Mrd. Euro bis 2030. Wir fordern deshalb, dass die AVG den entsprechenden Investitionsbedarf feststellt und einen Umsetzungsplan erarbeitet. Oberste Priorität muss die Netzsicherheit haben.
Gebäude im Passivhausstandard kosten ca. 10% mehr als Gebäude, die auf Grundlage der aktuellen Verordnung gebaut werden. Die Stadt Aschaffenburg hat mit dem Anbau an der Realschule (Mensa) und der Kinderkrippe „Kochstraße" zwei Gebäude im Passivhausstandard geschaffen. Wir beantragen, dass über die Erfahrungen insbesondere der Nutzer mit den Gebäuden berichtet und ein Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden gezogen wird.