„Wer sich jetzt gegen Steuersenkung im Sinne der Bekämpfung der „kalten Progression“ ausspricht, will dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig weniger in Tasche haben sollen als heute. Wenn der Staat weiter den Lohnzuwachs, der als Inflationsausgleich erkämpft wird, besteuert, belastet er die Bürger über Gebühr. Es ist nicht ausreichend - mit Blick auf die Schuldenbremse - eine Konsolidierung der Haushalte nur über die Einnahmeseite zu betreiben. Wir müssen auch die Ausgaben im Blick behalten.“
Klein verweist dabei auf die außergewöhnlich gute Einnahmesituation des Staates und den Anteil der Menschen daran.
„Der Bund und die Länder haben bis Mai schon 17 Milliarden Euro mehr eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Dies ist dem Fleiß der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken. Es ist geboten, diese nicht noch real schlechter zu stellen indem man ihnen den Ausgleich für die Teuerungsrate besteuert“, so der FDP-Haushaltsexperte wörtlich.