Klein: Mehr Geld für Frauenhäuser
Freitag, den 16. Januar 2009Aschaffenburg. Die Frauenhäuser und Frauen-Notrufe in Bayern erhalten ab diesem Jahr mehr Geld: In seinem Nachtragshaushalt für 2008 hat der Landtagdie Fördersätze erhöht. Darauf hat der Landtagsabgeordnete Karsten Klein (FDP) aus Aschaffenburg aufmerksam gemacht.
Davon profitiert nicht nur das Frauenhaus Aschaffenburg, das von der Arbeiterwohlfahrt betrieben wird, sondern auch Sefra, der Verein
„Selbsthilfe und Beratungszentrum für Frauen in Aschaffenburg e.V.“. Karsten Klein (FDP), haushaltspolitischer Sprecher der Liberalen im Landtag, begrüßte die Anhebung der Fördersätze: Sie sei eine Anerkennung der hervorragenden und unverzichtbaren Arbeit der
Frauenhäuser und Notrufe und werde helfen, die finanzielle Situation der Einrichtungen zu entspannen.
Die Fördersätze seien seit 1993 unverändert gewesen, die Anpassung daher überfällig. Die Förderbeträge liegen nun, je nach Anzahl der Plätze in einem Frauenhaus, zwischen 19 687,50 und 59 062,50 Euro. Notruf-Einrichtungen wie Sefra erhalten entweder eine Personalkostenförderung, die von 17 390 auf 19 130 Euro erhöht wurde. Außerdem will das Sozialministerium laut Mitteilung
von Ministerin Christine Haderthauer in diesem Jahr eine Öffentlichkeitsaktion zur Profilbildung der Einrichtung und zur
Sensibilisierung gegen Gewalt starten. Gerti Metz, Leiterin von Sefra,zeigte sich erfreut über die Mitteilung des Ministeriums: „Schön, das zuhören.“

