Bahn, Verkehr, Infrastruktur

Briefe an Verkehrsminister Andreas Scheuer

Meine Schreiben an den Verkehrsminister.

ICE-Halt in Aschaffenburg

Aschaffenburg, 25. September 2018

Sicherung der Fernverkehrsanbindung Aschaffenburgs

Brief an Verkehrsminister Scheuer

Sehr geehrter Herr Bundesminister Scheuer,

die stündliche Anbindung Aschaffenburgs an den Fernverkehr muss langfristig gesichert werden. Sie ist für die Stadt und den gesamten bayerischen Untermain von enormer Bedeutung.

Aktueller Anlass meiner Sorge um den stündlichen ICE-Halt ist der Zielfahrplan 2030, welcher die Anbindung der Stadt nur noch im 120 Minuten Takt vorsieht. Die Stellungnahme aus Ihrem Haus zu meiner entsprechenden Anfrage im Deutschen Bundestag hat diese Sorge bestätigt.

Darin schreibt der Parlamentarische Staatssekretär Herr Ferlemann, dass „die Gutachter der Verkehrsprognose 2030 angesichts des umfangreichen Angebots im SPNV eine Fernverkehrsbedienung von Aschaffenburg im 120-Minuten-Takt für ausreichend [halten]“.

Eine Einschätzung, die für mich als Vertreter der Region absolut nicht nachvollziehbar ist. Als Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Aschaffenburg und als Aschaffenburger Stadtrat stehe ich in engem Austausch mit den Menschen und Unternehmen vor Ort. Der 60 Minuten Takt im Fernverkehr ist ein essenzieller Baustein der Verkehrsinfrastruktur für den gesamten bayerischen Untermain. Menschen und Unternehmen brauchen die stündliche ICE Anbindung in den Norden über Frankfurt am Main nach NRW und in den Süden über Würzburg und Nürnberg Richtung München.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und Sie als Minister sind Taktgeber, wenn es um die Fahrplangestaltung im Fernverkehr geht. Daher bitte ich Sie, sich für den Erhalt des stündlichen ICE-Halts in Aschaffenburg einzusetzen.

Ich hoffe auf Ihre Unterstützung und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Karsten Klein, MdB

Landesgruppenchef Bayern

Elektrifizierung der Maintalbahn und der Hafenbahn

Aschaffenburg, 17. August 2018

Elektrifizierung der Maintalbahn und der Hafenbahn

Sehr geehrter Herr Bundesminister Scheuer,

bezugnehmend auf das an Sie und Staatsministerin Aigner versendete gemeinsame Schreiben der Stadt und des Landkreises Aschaffenburg, des Landkreises Miltenberg sowie der Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg und der Handwerkskammer für Unterfranken vom 23. Juli 2018 möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich eine rasche Elektrifizierung der Maintalbahn und Hafenbahn ausdrücklich befürworte.

Es sind nicht nur die Verminderung der Abgas- und Lärmbelastung, die für eine Elektrifizierung der Strecken sprechen, sondern auch deren Bedeutung für die Region Bayerischer Untermain.

Durch eine Elektrifizierung der Maintalbahn würden zudem die Weichen für eine Verbesserung der Anbindung an die Region Frankfurt gestellt werden und eine Elektrifizierung der Hafenbahn würde die Voraussetzung für eine traktionsfreie Anbindung an internationale Seehäfen schaffen.

Aufgrund der Vielzahl an Gründen die für eine Elektrifizierung der beiden Strecken sprechen, möchte ich Sie um deren baldige Umsetzung bitten.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Klein, MdB

Landesgruppenchef Bayern

Parlamentarische Anfrage zum ICE Takt in Aschaffenburg

Hier finden Sie meine parlamentarischen Anfrage zum ICE-Takt in Aschaffenburg.

Pressemitteilungen

Aktuelle Pressemitteilungen zum Thema Bahn, Verkehr und Infrastruktur in der Region.

Miltenberg bis Frankfurt in einer Stunde ohne Umsteigen

Markus Krebs
Miltenberg, 2. September 2018

Miltenberg bis Frankfurt in einer Stunde ohne Umsteigen

FDP Kreisverband informiert sich über Elektrifizierung der Maintalbahn

Klingenberg. Am späten Mittwochnachmittag, des 29.08.18, traf sich der FDP Kreisverband Miltenberg in Klingenberg am Bahnhof um sich über die aktuelle Situation rund um die Elektrifizierung der Maintalbahn zu informieren. Zu Gast war dafür der Bundestagsabgeordnete und Stadtratsmitglied Karsten Klein aus Aschaffenburg.

Bezirkstagskandidat Markus Krebs, MdB Karsten Klein und Landtagskandidat Frank Zimmermann

(Bezirkstagskandidat Markus Krebs, MdB Karsten Klein und Landtagskandidat Frank Zimmermann in Diskussion) 

Zu Beginn wurde die aktuelle Lage besprochen: Eine Elektrifizierung der Maintalbahn fände in der Region mehrheitlich Zuspruch und würde von der FDP unterstützt werden. Allerdings fehle es bisher an den finanziellen Mitteln für eine Elektrifizierung. Laut Auskunft von Bundesverkehrsminister Scheuer würde das Ministerium momentan ein Förderprogramm für die Elektrifizierung von Bahnstrecken erarbeiten. Dieses müsste anschließend vom Bundestag und dessen Haushaltsauschuss verabschiedet werden.

Aus diesem Grund hat der FDP Kreisverband den Abgeordneten eingeladen. Karsten Klein ist Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages. Der Parlamentarier konnte auch gleich seinen Parteifreunden von seinen Aktivitäten berichten. In Schreiben an den Bundesverkehrsminister Scheuer sowie die stellvertretende Ministerpräsidentin Aigner setzte er sich für eine Elektrifizierung der Maintalbahn und Hafenbahn ein und bat die Minister für eine baldige Umsetzung zu sorgen.

Der FDP Kreisverband denkt bereits an die Möglichkeiten, die eine Elektrifizierung bieten würde. Neben den Umwelt- und Lärmvorteilen böte sich die Chance auf einen „Miltenberg-Frankfurt-Express“. „Bei entsprechender Konzentration auf wenige Haltepunkte wäre es dann möglich, von Miltenberg über Aschaffenburg binnen einer Stunde in Frankfurt am Hauptbahnhof zu sein“, so Landtagskandidat Frank Zimmermann. „Das würde der Bahn zu einem Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Auto verhelfen“, führte der Kreisrat aus Dorfprozelten weiter aus. Im Wahlkampf sei Zimmermann schon mehrfach von Pendlern angesprochen worden, die davon berichteten dass das Umsteigen in Aschaffenburg immer mit Wartezeiten oder verpassten Anschlüssen sei und dadurch viel Zeit verloren gehen würde. Karsten Klein, der auch im Stadtrat Aschaffenburg sitzt, ergänzte: „Auch die Stadt Aschaffenburg würde von dem zusätzlichen Eilzug und der besseren Anbindung profitieren“.

Der Bezirkstagskandidat Markus Krebs stellte fest, dass: „gerade viele junge Menschen aus dem Landkreis die beruflichen Chancen, die eine Stadt wie Frankfurt mit großen Banken biete, nutzen wollen“. „Aufgrund der Verkehrssituation auf der A3 oder der mühsamen Fahrt mit dem Zug kommt bisher aber oftmals nur ein Umzug in die Stadt in Frage. Hierdurch entstehen die Wohnungsnot und die dramatischen Mietpreissteigerungen in den Großstädten“, so Krebs. Frank Zimmermann ergänzte: „Wer hier rein von einem Verkehrsprojekt spricht, denkt zu kurz. Es geht hier um die Zukunft des ländlichen Raums“. Die Freien Demokraten betonen zudem, dass es wichtig sei, dass die neue Anbindung in Ergänzung zum bestehenden Angebot entstehen solle. Zudem müsse an den entsprechenden Knotenpunkten Parkplätze für die Pendler geschaffen werden. So entstünde ein schlüssiges Gesamtkonzept, welches auch genutzt werden würde. 

Zum weiteren Vorgehen versprach Karsten Klein, dass er im Haushaltsausschuss das Thema weiter begleiten und sich für das Projekt einsetzen werde. Hier könne auch ein einzelner Abgeordnete große Dinge bewegen, so Klein abschließend.

Nach dem Aus der Mottgers-Spange

Karsten Klein, MdB
4. Mai 2018

Nach dem Aus der Mottgers-Spange

Stärkung der Zugverbindung Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg

Der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Aschaffenburg, Karsten Klein, begrüßt das von der Bahn verkündete Aus der Mottgers-Spange und den damit verbundenen Erhalt des vollwertigen ICE Halts Aschaffenburg. Jetzt sind schnellstmöglich mehr Investitionen auf der Bestandsstrecke Frankfurt – Aschaffenburg – Würzburg gefordert.

„Der ICE Halt in Aschaffenburg sichert die Anbindung unserer Region an das Rhein-Main-Gebiet sowie an das Fernschienennetz und ist damit von großer infrastruktureller und wirtschaftlicher Bedeutung für uns.“, erklärte KLEIN.

Die Absage der Deutschen Bahn an eine Streckenführung durch den Spessart, die sogenannte Mottgers-Spange, stellt sicher, dass die Fernverkehrsführung auf der Strecke Frankfurt – Nürnberg auch künftig über Aschaffenburg läuft. Diese Bestandsstrecke gilt es jetzt zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen. Dazu KLEIN:

„Zu den dringendsten Maßnahmen gehören für mich u.a. der Ausbau der Nordmainischen S-Bahn und Lärmschutzmaßnahmen in Aschaffenburg. Auch eine mögliche Nordumfahrung Lohrs muss erneut diskutiert werden. Der Ausbau des Netzes und der Ausbau von Lärmschutzmaßnahmen müssen immer Hand in Hand gehen.“