Hessische und bayerische Liberale besuchen

Hessische und bayerische Liberale besuchen

Hessische und bayerische Liberale besuchen gemeinsam Pollmeier Massivholz

Florian Rentsch: „Heimisches Holz nachhaltig nutzen!”
 
Aschaffenburg– Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch,und der umweltpolitische Sprecher der hessischen FDP Landtagsfraktion ausSeligenstadt, René Rock sowie der Aschaffenburger Landtagsabgeordnete undhaushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayrischen Landtag, Karsten Klein informierten sich vor Ortim Aschaffenburger Laubholzsägewerk von Pollmeier Massivholz über dievielfältigen Einsatzmöglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffs Holz. „Hessenzählt zu den waldreichsten Bundesländern in Deutschland, deshalb informierenwir uns, über den sinnvollen und nachhaltigen Umgang  bzw. die Verwendungsmöglichkeiten unseres nachwachsendenRohstoffs Holz”, erklärte Rentsch den Zweck des gemeinsamen Besuchs derbayrischen und hessischen Liberalen.
Die sorgsame Nutzung des nachwachsendenRohstoffs Holz ist nicht nur aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll, sondernvor allem naturschutzfachlich notwendig. Die forstliche Bewirtschaftung unsererWälder ist Grundlage für stabile und artenreiche Waldbestände. OhneBewirtschaftung verwildert der Wald und nur wenige Baumarten werden sichdurchsetzen. Das im internationalen Vergleich sehr hohe Niveau der deutschenForstwirtschaft bringt diese beiden vermeintlichen Gegensätze in Einklang. „Einekritische Überprüfung von Standards und Dogmen muß auch im Naturschutz möglichsein, ohne sofort öffentlich geächtet zu werden. Den Bedarf einer zusätzlichenZertifizierung sehen die Liberalen derzeit nicht”, betonte Rock.
DieVerwendungsmöglichkeiten von Holz im Bereich des Hausbaus werden in Deutschlandbisher nur unzureichend wahrgenommen und vielfach verkannt. JahrhundertealteFachwerkhäuser in Hessens ländlichen Regionen zeugen von der Haltbarkeit,Schönheit und
Langlebigkeitdes Holzes. Doch auch in unseren Bauvorschriften und bei der Ausbildung vonArchitekten kommt der Baustoff Holz zu kurz. Zu wenige Fachleute sind mit denEigenschaften und Besonderheiten von Holz im konstruktiven Bereich vertraut.„Hier gilt es den Bereich Aus- und Weiterbildung zu verbessern, so daß künftigmehr Fachwissen vorhanden ist, um den CO2 neutralen Rohstoff Holz zuverwenden”, forderte Klein.
BesonderesInteresse zeigten die Liberalen für ein von Pollmeier entwickeltes thermischesVerfahren zur Behandlung von Laubholz, um Tropenholz zu ersetzen. TrotzKennzeichnung wird sehr viel Tropenholz immer noch illegal geschlagen und inEuropa verkauft. „An dieser Stelle zeigt sich erneut die Innovationsfähigkeitheimischer mittelständischer Betriebe. Dem rückläufigen Laubmassivholzmarktwird entgegengetreten und gleichzeitig eine Möglichkeit geschaffen, den Raubbauin den Tropen zu vermindern”, so Rentsch abschließend.Personen v.l.n.r.:
René Rock, umweltpolitischer Sprecher FDP-Landtagsfraktion Hessen
Dr. Helmut Kaltenhauser, Vorsitzender FDP Aschaffenburg-Land
Karsten Klein, haushaltspolitischer Sprecher FDP Landtagsfraktion Bayern und Vorsitzender FDP Aschaffenburg-Stadt
Florian Rentsch, Vorsitzender FDP Landtagsfraktion Hessen
Lars Schmidt, Vizepräsident BV Säge- und Holzindustrie Deutschland
Klaus Kottiwtz, BV Säge- und Holzindustrie Deutschland
Prof. Dr. Frank Stollberg, Voristzender FDP Stadtverordnetenfraktion Aschaffenburg