Berlin, 3. Juli 2018

Regierung muss Imageschaden für die deutsche Wirtschaft stoppen

Einwanderungsgesetz für Fachkräfte statt Abschottungsrhetorik

Mit Hinblick auf die Auswirkungen, die die aktuellen Streitigkeiten der Regierung auf den Wirtschaftsstandort Deutschland haben, erklärt der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der bayerischen FDP Landesgruppe Karsten KLEIN:

„Das Bild, das die Bundesregierung aktuell in Europa abgibt, ist desaströs und geht auch am Wirtschaftsstandort Deutschland nicht spurlos vorüber. Die abstoßende Debatte in der Union, allen voran Horst Seehofer und Markus Söder, beschädigt das Ansehen Deutschlands und Bayerns.

Die Brexitverhandlungen und der von den USA aufgezwungene Handelskrieg stellen unsere Wirtschaft vor große Herausforderungen. In solchen Zeiten müssen wir die Gemeinschaft in Europa fördern, statt Signale der Abschottung und der Zerwürfnisse zu senden. 

Wir Freie Demokraten wollen dem ein Signal des Willkommens entgegensetzen, ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte. Wir brauchen in Deutschland die besten Fachkräfte der Welt und deshalb darf das Thema von Bundeswirtschaftsminister Altmaier nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden.“

Im Zusammenhang mit den jüngst bekannt gewordenen Überlegungen von Constantin Film, den Standort München zu verlassen, stellt KLEIN fest:

„Hier zeigt sich die verfehlte Politik von Ministerpräsident Söder und seinem Vorgänger Horst Seehofer ganz deutlich. Bayern fällt als Standort zurück, weil Internet-Hochgeschwindigkeitsknoten fehlen. Die Herausforderungen der Digitalisierung werden von der Union konsequent verschlafen.“